Was ist Rhythmik

Im Zentrum des rhythmisch-musikalischen Unterrichts, steht die Begegnung des Menschen mit Musik.

 

                Dabei erlebt der Mensch die Musik hörend und fühlend,

 

                lässt sich von ihr in Bewegung bringen in freier Bewegung und Tanz und

 

                wird selbst als Musizierender mit Instrumenten tätig.

 

 

 

Darüber hinaus erlebt der Mensch in der Rhythmik die gestaltenden Kräfte der Musik, wie

 

  •        hoch und tief
  •        laut und leise
  •        kraftvoll und sanft
  •        schnell und langsam
  •        akzentuiert und fließend
  •        flächig und punktuell
  •        innen und außen
  •        fortstrebend und zusammenziehend

 

Diese Gestaltungskräfte finden wir in allen Formen des künstlerischen Ausdruckes: Malen, Tanzen, bildhauerisches Gestalten, Theaterspielen,  Dichten und Schreiben, Architektonik, Streetart, Landart, und vielem mehr.

 

Deshalb fließen in die Beschäftigung mit diesen Gestaltungskräften in der Rhythmik auch andere Formen des Ausdrucks ein, die den Menschen befähigen diese Kräfte zu erleben und selbst kreativ zu werden und zu sein.

 

Dabei spielen Methoden wie improvisieren , komponieren,  bewegen, sprechen, malen, dichten im rhythmisch-musikalischen Unterricht auch eine wichtige Rolle. Der rhythmisch-musikalische Unterricht selbst ist nach den Prinzipien der Rhythmik als sogenanntes schwingendes System aufgebaut. Das heißt, dass sich gegensätzliche Parameter abwechseln, z.B. Bewegung und Ruhe, Gruppenaktionen und Soloaufgaben, hören und tun, nach einer Vorgabe musizieren und frei improvisieren, Spielmaterialien frei ausprobieren und eine feste Form umsetzen, singen und sprechen, und vieles mehr.

 

Dadurch fördert die Rhythmik die

 

  •  Musikalität
  •  Flexibilität
  •  Umstellungsfähigkeit
  •   Konzentrationsfähigkeit
  • Differenzierungsfähigkeit
  •  Koordinationsfähigkeit
  • Ausdauer
  •  Empathie
  •  Persönlichkeitsentwicklung